Arbeit und Lebensunterhalt

3450/9500 m Tennisplatz
Symbol: Lore (Ersteller: Johannes Würdinger, Tennisclub; Spender: Thyssen Dück GmbH)

In Raum Maxhütte-Haidhof verdienten sich viele Männer ihren Lebensunterhalt mit solch einer Lore, ein Transportwagen zum Transport von Braunkohle oder Eisenerz oder Abraum. Die Arbeit war hart, aber der Lohn reichte für die Familien. Heute ist es, dass viele Vollzeit arbeiten und doch kaum über die Runden kommen. So erhalten 22% der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland (6 Mill.) Niedriglöhne (ca. 2200 € brutto) und 2,7 Mill. Armutslöhnen (ca. 1450 € brutto).
Daher ist es nicht verwunderlich, dass von den Armutslohnempfängern 900.000 Arbeitslosengeld II in Form von aufstockenden Leistung, zusätzlich zum Lohn beziehen.
Die Bibel setzt sich für die armen Tagelöhner ein. So heißt es in 5. Mose 24,14: „Dem Tagelöhner, der bedürftig und arm ist, sollst du seinen Lohn nicht vorenthalten“. Jede Ausbeutung des Schwächeren wird in der Bibel verurteilt. So sagt  Jesus einmal, dass jeder Arbeiter seines Lohnes wert sei (Lukas 10,7).
Zahlt der Arbeitgeber schlecht, dann wird der Arbeitnehmer keine Veranlassung sehen, sein Bestes auf dem Arbeitsplatz zu geben. Er wird sich vor der Arbeit drücken. Empfindet der Arbeitnehmer den Lohn für fair oder hat er den Eindruck, dass er einen hohen Lohn erhält, wird er demzufolge eine höhere Leistung erbringen, was auch wieder auf den Arbeitgeber positiv zurück kommt. 
Im Sinne von Matthäus 20,1-16. „Nur was die Lage der Schwächeren bessert, hat Bestand“, bitten wir:

„Nur was die Lage der Schwächeren bessert, hat Bestand.“ (Matthäus 20)