1400/3000 m Kreuzung Ecksteinstr.-Wasserwerkweg
Symbol  Bank (Ersteller: Stadtverwaltung Maxhütte-Haidhof)

Setzen wir uns auf die Bank und erholen uns!
Der  Gedanke an die Erholung von der Arbeit spielt im Alten und Neuen Testament eine große Rolle. In 2. Mose 20,8 steht: „Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf dass dein Ochs und Esel ruhen und deiner Magd Sohn sich erquicket.“ Auch Gott wird in der Bibel als arbeitender Gott vorgestellt, der in sechs Tagen die Welt erschuf, am siebten aber ruhte.
Die Arbeit erhält von Anfang an im Ruhegebot eine Grenze. Der Mensch darf sich nicht an die Arbeit verlieren. Daher gebietet Gott ein Ruhegebot, das wie eine gute angenehme ärztliche Verordnung wirkt: An jedem siebten Tag dürfen wir mit bestem Gewissen nichts tun. Wir dürfen faulenzen auf Befehl! 
 „Es bleibt dabei – der Sonntag ist frei“
Herr Jesus Christus, der Sonntag gibt jeder Woche Rhythmus, Struktur und ein Stück Freiheit. Mit der Gefährdung des Sonntags setzen wir ein wertvolles Geschenk aufs Spiel. Ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage!

Auch im Tageablauf ist neben Schlafen und Essen in unserer Zeit immer mehr Freiraum entstanden. Der Feuerabend ist bei den abhängig Beschäftigten fester Bestandteil im Tagesablauf. Wir betrachten die Gedanken einer Kassiererin über den ersehnten Feierabend:
Die Füße schmerzen, der Rücken verspannt.
Schönen Feierabend hatte eine Kundin gemeint; nett gemeint.
Lieber Gott, hilf mir noch zwei Stunden,
hoffentlich kriege ich den früheren Bus.
Klaus hat gekocht, Silke wird schon schlafen.
Nur noch zwei Stunden, meine Familie.
Ich habe Arbeit, Gott sei Dank.
(aus Martin Huhn in „Gott in vielen Stimmen“, Mannheim 2001)

Gott, segne und behüte uns dort, wo wir arbeiten und lass dein Angesicht über uns leuchten dort, wo wir in unserer Freizeit sind: in unseren Familien, bei Freunden und Nachbarn.

„Es bleibt dabei – der Sonntag ist frei“