Bildung und Arbeit

4000/400 m Seniorenheim „Evergreen“
Symbol: „Windspiel“ (Idee: Frau Leichtenberger, Kunstglas: Schüler der AG Kunst der Mittelschule, Metallgitter: Schüler der 7. Klassen der Mittelschule in Zusammenarbeit mit den Auszubildenden der Firma Läpple in einem Projekt „Auszubildende als Tutoren für Schüler“)

 

Bildung und Arbeit verbinden ganze Generationen miteinander
Ein so genanntes „Windspiel“ begegnet uns hier vor unserem Maxhütter Seniorenheim „Evergreen“.
Dieses Symbol ist aus Eisen und Kunstglas gefertigt. Die Kunstgruppe der Mittelschule schnitt, bemalte und verformte die Kunststoffteile. Für die Erstellung des Eisengerüstes nahmen dann die Auszubildenden der Lehrlingswerkstatt der Teublitzer Firma Läpple die Schüler der Mittelschule mit an die Hand und unterwiesen diese im Schweißen, Sägen und Feilen. In diesem gemeinsamen Projekt gelang so der Schulterschluss zwischen Auszubildenden und Schülern  einerseits und von Arbeit und Bildung auf der anderen Seite.
Dieses „Windspiel“ verbindet somit ganze Generationen miteinander: Lehrlinge und Schüler, Arbeiter und Senioren. Das Thema Arbeit und Bildung, schulische wie auch berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung prägen unser ganzes Leben und begegnen uns immer wieder.
Unsere Stadt Maxhütte-Haidhof wird zu Recht als eine Arbeiter- und Eisenstadt bezeichnet. Doch sie konnte es nur werden, weil unzählig viele Menschen in der Produktion und in der Verarbeitung des Eisens, in unserer „Maxhütte“, ihr Wissen und Können, ihre Fähigkeiten und Talente mit Umsicht, Leidenschaft und Weitblick mit eingebracht haben. Was damals für das Eisenwerk galt, ist heute nicht anders: Auch wenn sich vieles verändert hat, können wir unseren täglichen Wissens- und Leistungsstandard nur erhalten, wenn wir bereit sind, täglich offen zu sein und zu bleiben für Neues und Anderes. Schon sehr früh werden unsere Kinder und Jugendlichen an die Chancen und Möglichkeiten von Technik und Wissenschaft und universalem Wissen auf vielen Bereichen und Gebieten unseres alltäglichen Lebens herangeführt. Dabei ist es eben unerlässlich, sich zu bilden, strebsam zu sein und immer wieder dazu zu lernen. Ein altes Sprichwort sagt: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!“, d.h. je früher man sich bildet, desto besser ist es.  
Das Leben ist nicht immer leicht. Es ist auch nicht immer ein „Windspiel“; ganz und gar nicht, aber es ist eine Herausforderung und Aufgabe. Es ist interessant und fordernd, bunt und facettenreich. Das Fundament von Bildung und Arbeit möchte uns Sicherheit geben, auch wenn uns der Wind in’s Gesicht bläst und sich vieles in unserem Leben wandelt und verändert, und  einen festen Stand geben, damit wir bestehen können; als Kind und junger Mensch ebenso wie als Mann und Frau im Erwachsenen- und später dann im Seniorenalter.
Gott helfe uns, Bildung und Arbeit zum Segen für alle Generationen gereichen zu lassen; in unserer Stadt und überall!
(Pfr. Gerhard Schedl)

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!“